Das Hochgefühl Berg

Die 4 Tiroler Regionen des Außerferns bieten nicht nur dem konditionsstarken, sondern auch dem älteren Naturliebhaber die Möglichkeit, eine atemberaubende Bergwelt zu erleben.
Zahlreiche Aufstiegshilfen sorgen dafür, schwierige Routen zu umgehen und können somit das Wandergefühl auf meist ebenen Höhenwegen bieten.
Das Berggefühl bleibt niemandem vorenthalten. Gleichzeitig bieten diese
4 Tiroler Regionen einige Highlights, die kein Naturliebhaber versäumen sollte.

Der Almen-& Hüttenführer kann beim Tourismusverband aller 4 Regionen bestellt werden!

 

Nützliche Kontakte

Wetter-Dienste
Da sich in den Bergen die Verhältnisse schnell ändern können, ist es ratsam sich vor
einer Bergtour über das Wetter zu informieren.

  • Telefon-Tonbanddienst in Österreich: (nur innerh. österreichischer Grenze erreichbar)
    gesamtes Alpenwetter: 0900 / 91 / 1566 / 80, regionales Alpenwetter: 0900 / 91 / 1566 / 81
  • www.alpenverein.at/wetter
  • wetter.orf.at/oes

Bergführer
Bergsportführer sind keine Führer nach altem Stil. Als Reiseleiter mit höchstem Ausbildungsstand
haben Sie freundschaftliche, kompetente und verlässliche Partner für Ihr
persönliches Bergsportabenteuer an Ihrer Seite.

Notrufnummern
Der Notruf auf 112 ist gebührenfrei und funktioniert in jedem Netz. Der Notruf funktioniert bei eingeschalteter Tastatursperre und auch ohne SIM-Karte im Handy. Er kommt automatisch in die nächstegelegene Polizeidienststelle. Von dort aus werden weitere Maßnahmen veranlasst.

  • EuroNotruf 112
  • Bergrettung Österreich 140

Alpines Notsignal
Das alpine Notsignal kann mittels sichtbarer (Lampe) oder hörbarer Zeichen (lautes Rufen, Pfeifen) erfolgen.

  • Notsignal: 6 x pro Minute in regelmäßigen Abständen 1 Signal, dann 1 Minute Pause, immer abwechselnd
  • Antwortsignal: 3 x pro Minute in regelmäßigen Abständen 1 Signal, dann 1 Minute Pause, immer abwechselnd

Mit der Natur leben!
Ein paar Hinweise zum richtigen Verhalten in der Natur.

Abfall entsorgen
Nach einer Brotzeit im Freien lassen Sie nichts in der Natur zurück, sondern nehmen alles, was übrig bleibt, wieder mit und entsorgen es. Um weder Tiere noch andere Erholungssuchende zu stören, dämpfen Sie Ihre Stimme.
Keine Abkürzungen
Natürlich kürzen Sie Wegkurven nicht ab, denn Sie sehen ja, dass der Waldboden darunter leidet und ein Gewitterregen den Humus abschwemmt. Reißen Sie keine Blumen oder Zweige ab. Achten Sie auf geschützte Pflanzen und bewahren Sie deren Schönheit in der Natur. Bleiben Sie auf markierten Wegen. Sie sind mit Bedacht so angelegt,
dass Ihre Augen auf ihre Kosten kommen.
Wildtiere nicht erschrecken
Wildtiere sind Menschen auf Wegen gewöhnt und lassen Sie auf kürzere Distanz an sich heran, als wenn Sie querfeldein marschieren. Wenn Sie Wildtieren unverhofft auf kurze Entfernung begegnen, dann bleiben Sie nicht abrupt stehen, sondern gehen Sie mit langsamen Schritten weiter.
Mit den Blicken wandern
Verweilen Sie oft, suchen Sie mit den Augen statt mit den Füßen, so sehen Sie mehr, als wenn Sie sich ständig voranbewegen. Ein Fernglas leistet dabei gute Dienste. Richten Sie immer wieder einmal einen Blick zum Himmel, dann sind die Chancen gut, dass Sie
einen kreisenden Adler oder gar einen Wanderfalken entdecken.